Werkzeugbau-Challenge für junge Talente
Neuigkeiten zu rollverformten Sonderprofilen und Sonderprofilrohren sowie Baugruppen aus Stahl, Edelstahl und Nichteisen-Metallen (Alu, Kupfer, Messing…)

Werkzeugbau-Challenge - Das neue Lehr-Format für junge Talente

07. September 2017

Eines dieser Talente ist unsere Steffi, Werkzeugmacherin im dritten Ausbildungsjahr, die uns mit großem Engagement vertreten hat.

Seit mittlerweile drei Jahren ist die Werkzeugtechnik von Welser Profile "Basis Mitglied" in der Community der Werkzeugbau Akademie aus Aachen (WBA). Neben Welser Profile finden sich dort namhafte Werkzeugbauten wie Audi Werkzeugbau, BMW Group, Daimler Werkzeugbau, Volkswagen, Kirchhoff oder Hilti wieder.

Vernetzung von Theorie und Praxis

Das Hauptziel dieser Community ist es, Wissenschaft und Praxis eng miteinander zu verzahnen und den Werkzeugbau nachhaltig effizienter und wettbewerbsfähiger zu machen. Ein Schwerpunkt ist dabei die Weiterbildung – sowohl die gezielte anforderungsgerechte Weiterbildung von Fach- und Führungskräften als auch das Heranführen von jungen Nachwuchskräften in die Themen der Industrialisierung im Werkzeugbau.

Daher fand in diesem Jahr erstmals die "Werkzeugbau Challenge" statt. Diese Veranstaltung bringt laut Tobias Hensen Auszubildenden und Berufseinsteigern im Rahmen einer einwöchigen Veranstaltung Themen des industriellen Werkzeugbaus nahe. "In praxisorientierten Vorträgen, Gruppenarbeiten, Lernspielen und durch Besuche von Best-Practice-Werkzeugbaubetrieben können die Themen lebendig vermittelt und sehr gut vertieft werden.", so der stellvertretende Geschäftsführer der WBA.

 

Weiter erklärt Herr Hensen die Rolle des Werkzeugbaus in Bönen: "Wir haben uns sehr gefreut, dass Welser Profile uns mit dem Besuch in Bönen ermöglicht, Einblicke in einen Werkzeugbau zu geben, der den Prozess der Industrialisierung erfolgreich durchlaufen hat. Den Nachwuchskräften können hier ein materialflussorientiertes und wandlungsfähiges Werkzeugbau-Layout mit einem visuellen Management und standardisierten Fertigungsprozessen sehr gut veranschaulicht werden. Zudem erhalten Sie einen Eindruck davon, welche Vorteile eine segmentierte Fertigung gegenüber einer nicht segmentierten Fertigung hat und wie sich dies positiv auf die Reaktionsfähigkeit im Bereich der Produktionsbetreuung bemerkbar macht."

Unsere Steffi, war mit viel Spaß und Engagement dabei und hat uns sehr gut repräsentiert. Wir sind davon überzeugt, dass sie das Erlernte in den Arbeitsalltag bei Welser transportieren und so wieder einen Beitrag zur ständigen Verbesserung der Prozesse und Abläufe leisten wird.
Wir hoffen auf eine Wiederholung im nächsten Jahr und eine weitere gute Zusammenarbeit mit der WBA aus Aachen.