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Die Familienunternehmen Welser Profile und Peri sind Global Player und Technologieführer basierend auf qualitativ hochwertigen Produkten, nachhaltiger und wirtschaftlicher Arbeitsweise und viel Erfahrung in ihrem Geschäft. Ausgangspunkt für die Bemühungen der Unternehmen ist der Kundennutzen der Bauindustrie, in unserem Beispiel im Speziellen der Firmen und Arbeiter, die Gerüste schnell montieren sowie flexibel und sicher anwenden wollen.
Peri hat dazu einen Gerüstbaukasten entwickelt, dessen Regelaufbau nahezu ohne aufwändige Kupplungsverbindungen erfolgt. Ein wichtiges Bauteil des Gerüstes ist ein Belag mit integrierter Abhebesicherung, der in verschiedensten Dimensionen erhältlich – und somit sehr flexibel einsatzbar ist und zusätzlich in dem Gerüstsystem aussteifende Wirkung hat.
Gesagt, getan, sah man sich nach einem geeigneten Lieferanten um. Und da führte an Welser Profile mit seiner 350-jährigen Erfahrung im Metallsektor kein Weg vorbei:
Gemeinsam wurde 1997 für das erste Rahmengerüst ein Belag aus vorverzinktem Stahlband für eine erhöhte Korrosionsbeständigkeit entwickelt. Technische Details obliegen bei Welser Profile auf Wunsch natürlich der Geheimhaltung – gleichzeitig werden Erfahrungen aus anderen Märkten und nicht geschützten Produkten und Verfahren gerne weitergegeben. Davon konnte auch Peri profitieren und schnell erlangte der gemeinsam entwickelte Belag Popularität gegenüber bereits am Markt eingeführter Gerüstsysteme.
2004 ergänzte Peri sein Portfolio mit einem Modulgerüst, das eine größere Flexibilität im Aufbau ermöglichte und leichter war. Die ausgeklügelten Stanztechnikkonzepte von Welser Profile hatten daran wesentlichen Anteil. Die eingebrachten tiefgezogenen Lochungen erfüllten eine statische Aufgabe, sorgten aber auch für Rutschsicherheit.
Bis zu diesem Zeitpunkt wurden die Beläge manuell vernietet. Mit dem großen Bauboom im Jahr 2007 und 2008 wurden aber größere Absatzmengen benötigt, die auf diese Weise nicht mehr bewältigt werden konnten. Nach ca. 18 Monaten intensiver Entwicklung konnte bei Welser Profile die Neufertigung mit eigens optimierten Nietautomaten begonnen werden. Neben gesteigerter Prozesssicherheit durch eine 100% Kontrolle der Nieten war die Produktion auch deutlich wirtschaftlicher – bei gewohnt hoher Qualität.
Doch Stillstand ist bekanntlich Rückschritt. So strebte Peri nach einer weiteren Verbesserung der Korrosionsbeständigkeit, die den Einsatz u. a. auch im Offshore Bereich zulassen sollte. Diese wurde durch das nachträgliche Verzinken der Beläge erreicht und die Profilsysteme konnten fortan geschweißt werden. Eine neue Belagsgeneration war geboren.
Dipl.-Ing. Bolz: „Unser Ziel ist, dass die hohe Qualität von Welser erhalten bleibt. Somit wird nicht selbst geschweißt, sondern alles aus einer Hand bezogen. …und wir können ganz gut schweißen, aber wir setzen immer wieder auf Qualität aus einer Hand."
Dieser korrosionsbeständige Belag sollte anfangs noch parallel zum bestehenden System vertrieben werden, weshalb die Produktionsmengen im ersten Schritt gering veranschlagt wurden. Als großer Vorteil und Kosteneinsparungseffekt hat sich erwiesen, dass mit den gleichen Beschlägen und Sicherungsbügeln (diesmal jedoch unverzinkt) gearbeitet werden konnte.
Welser Profile konnte auf die eigenen Schweißroboter zugreifen und die von Peri benötigten Beläge in den Längen mittels zusätzlich in Eigenregie entwickelten Schweißvorrichtungen herstellen.
Parallel entwickelte Peri mit seinen langjährigen Verzinkungspartnern eine spezielle Technik für das Verzinken, so dass die Sicherungsbügel auch nach dem Verzinken noch frei beweglich waren. Letztendlich war der Belag nicht nur günstiger, sondern auch leichter und robuster.
Die anfänglichen prognostizierten Mengen von ca. 150.000 Belägen im Jahr wurden aufgrund des Erfolges bereits im Jahr 2014 übertroffen, so dass man von Welser aus auf Peri mit weiteren Optimierungsmaßnahmen zugegangen ist: Mit dem Vorschlag, sich in Richtung vollautomatischer Vernietung zu orientieren, lief man bei Peri offene Türen ein: Denn Prozesssicherheit ist nach wie vor ein Riesenthema:
Die Prozessumstellung und die Verwendung spezieller Nieten für das nachträgliche Verzinken erlaubten eine Erhöhung der Produktionskapazitäten im Hause Welser. Nebenbei wurde auch die Profiliergeschwindigkeit verdreifacht.
Mitte 2015 wurden die ersten Prototypen gefertigt und im November 2015 erfolgte das Nieten bereits in Serie. Schon im Februar 2016 lag die Ausbringungsmenge bei 18.000 Belägen pro Woche, das sind ca. 26.000 lfm Profilbelag, 36.000 genietete Beschläge und 324.000 Nieten!
Das Ende der Geschichte? Mitnichten… Pünktlich zur Bauma 2016 in München wurde ein neuartiges Rahmengerüstsystem vorgestellt. Dazu wurde auch die neueste Generation Beläge fertig gestellt und dem interessierten Publikum vorgestellt. Das Feedback für das neue Gerüstsystem war überwältigend und auch das Konzept mit den neuen Antirutsch-Noppen wird sehr gut angenommen. Und wir bei Welser und Peri sind uns sicher: Fortsetzung folgt!
Unternehmensinfo Peri:
PERI ist einer der weltweit größten Hersteller von Schalungen und Gerüsten mit der Unternehmenszentrale in Weißenhorn bei Ulm und bietet ergänzende Dienstleistungen zur Optimierung der Prozesse rund um die Produkte. 7700 Mitarbeiter weltweit, kümmern sich in über 60 Ländergesellschaften, weit mehr Niederlassungen und Vertriebsgesellschaften sowie 120 Logistikstandorten um die Bedürfnisse der Kunden.
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